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Ursprünglich wurden Dancheong-Gemälde in den Tempeln von Mönchen gemalt, die eine eigene kleine Gemeinschaft bildeten. In der Regel handelte es sich um Mönche voller Hingabe und Disziplin, denn kein bedeutendes religiöses Gemälde kann ohne ein tiefes Verständnis des Buddhismus entstehen. Da diese Mönche buddhistische Symbole darstellten, wurden sie gelegentlich auch "Bulmo" (Buddhas Mutter) genannt. In Wirklichkeit war es Frauen jedoch nicht gestattet, eine solche Arbeit auszuführen. Allein der Gedanke, eine Frau könne solche heiligen Figuren zeichnen, wurde bereits als Sakrileg betrachtet.
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